Der Watzmann ist wahrlich ein sagenhafter Berg: Sagenhaft schön, besonders im Herbst, wenn er sich wie auf dem beigefügten Bild über Berchtesgaden aus dem Nebel schält, der die Stadt Berchtesgaden durch den Einfluss des nahen Königsees über Nacht regelmäßig einhüllt.
Sagenhaft durch alte Sagen (Zitat Wikipedia):
Der Sage nach wurde das Land einst vom grausamen König Waze oder Wazemann beherrscht, der mit seiner Frau und den Kindern Furcht und Schrecken verbreitete. Als er eine Bauernfamilie mit seinem Ross zerstampfte, fluchte die Bäuerin, dass Gott ihn und seine Familie zu Stein verwandeln solle. Danach tat sich die Erde auf, spuckte Feuer und verwandelte den König und seine Familie zu Stein. In manchen Sagen wird noch erzählt, dass der Königs- und Obersee durch das zusammengeflossene Blut der Königsfamilie entstanden sei und Watzmanns Hunde am Hundstod abstürzten.
Der Eindruck einer nebeneinander aufgereihten „Familie“ ergibt sich, wie häufig auf Fotos und Bildern abgebildet, aus der Ansicht von Norden her; von links nach rechts erscheinen so die Watzmannfrau, die Kinder und der Große Watzmann, der sich aus den Hauptgipfeln ergibt.
Sagenhaft auch durch den alpinistischen Mythos der Watzmann-Ostwand, den auch Wolfgang Ambros besungen hat.

Der Watzmann bei Nebelauflösung im Herbst über dem Berchtesgadener Becken




































































Zeitrafferaufnahme in der Abenddämmerung über der Stadt Salzburg. Der Blick geht vom Mönchsberg über die Salzburger Altstadt die Salzach und schließlich die Festung Hohensalzburg nach Südosten. In Blickrichtung knapp links geht schließlich der durch den Erdschatten abgedunkelte Mond, in ein rotes Licht getaucht (daher kommt auch der im Volksmund gebräuchliche Name “Blutmond”), auf. In dieser Zeitrafferaufnahme wird ein Zeitraum von etwa 1,5 Stunden auf etwa 20 Sekunden komprimiert.